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11 giftige Lebensmittel für den Hund

Viele Hundehalter sind sich nicht bewusst, dass es Lebensmittel gibt, die für Vierbeiner unverträglich und giftig sind. In unserem informativen Ratgeber erfahren Sie, welche Nahrungsmittel Sie nicht an Hunde verfüttern dürfen und welche konzentrierten Mengen lebensgefährliche und organschädigende Auswirkungen haben. Es gibt viele giftige Lebensmittel für den Hund, eine Auflistung der wichtigsten folgt hier:

  1. Risikofaktor Alkohol mit animalischer Todesgefahr

Ähnlich wie beim Menschen hat Alkohol negative Auswirkungen auf den Organismus. Haushunde weisen eine hohe Unverträglichkeit auf, so dass ein kleiner Schluck eines Getränkes mit enthaltenem Ethanol zu gravierenden Symptome wie Koordinationsstörungen, Atemnot, Erbrechen oder ins Koma, zum Herzstillstand und Tod führen kann. „Ethanol“ ist hochgradig toxisch für Vierbeiner und daher strikt zu vermeiden.

  1. Avocado: Gift für den Hund

Die lorbeerartige Avocado, die ihren Ursprung in Südmexiko hat, ist eine geerntete Frucht des circa 15 Meter hohen Avocado-Baums. Avocados enthalten das Toxin „Persin“, das für Haustiere, Hunde, Vögel und Fische giftig ist und in kleinen verzehrten Mengen tödlich sein kann. Der maßvolle, menschliche Avocado-Verzehr gilt als gesundheitlich unbedenklich und verträglich.

  1. Lauchgewächse: Zwiebeln und Knoblauch

Speise-, Frühlings- und Küchenzwiebeln, Zwiebellauch und Knoblauch enthalten die chemischen Stoffe „Allylpropylsulfid“ und „N-Propyldisulfid“, die für uns Menschen verträglich sind. Gefährlich ist es, wenn Ihr Hund Lauchgewächse verzehrt, da die enthaltenen Inhaltsstoffe die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) im Tierkörper zerstören, daher sind diese Gewächse giftige Lebensmittel für den Hund.

  1. Koffeinhaltige Getränke: Tee und Kaffee

Koffeinhaltige Getränke sind für Hunde in kleinen Mengen giftig, weil sie den Koffein-Wirkstoff, der zur Gruppe der „Methylxanthine“ gehört, nicht vertragen. Der Koffeingenuss erhöht den Blutdruck im Organismus, wirkt pulsbeschleunigend, verengt die Blutgefäße und reduziert die Reizschwelle der Synapsen und Hirnnerven. Die Koffeinvergiftung des Hundes führt zu Symptomen von Erbrechen, Durchfall und erhöhtem Durst über Zittern, Unruhe und Überwärmung bis hin zu lebensbedrohlichen Krampfanfällen und Herzrhythmusstörungen.

  1. Unverträglich für den Hund: Weintrauben und Rosinen

Haushunde vertragen verschiedene Obstsorten wie Äpfel und Bananen. Weintrauben und Rosinen gehören zu den verbotenen Lebensmitteln des Hundes, die nicht in den Futternapf gehören. Denn Weintrauben und Rosinen führen zum Erbrechen und Durchfall. Bei hoher Konzentration drohen Organschäden und Nierenversagen. Achten Sie auf eine artgerechte Ernährung des Hundes.

  1. Vorsicht bei Milch und Milchprodukten

Milch enthält sowohl für Menschen als auch für Haustiere, Haushunde und Katzen lebenswichtige Nährstoffe, Mineralstoffe, Proteine und Vitamine. In vielen Milchprodukten der Lebensmittelindustrie ist ein hoher Milchzucker- und Laktose-Anteil enthalten. Laktose kann beim Hund zu Übelkeit und schwerem Durchfall führen. Fragen Sie Ihren Tierarzt, ob Milchprodukte für Ihre Hunderasse geeignet und welche verarbeitete Sorten und Mengen artgerecht sind.

  1. Keine Nüsse für den Hund

Nüsse und Hülsenfrüchte besitzen einen hohen Phosphorgehalt, der insbesondere für Haushunde schädlich ist, die an Nierenkrankheiten leiden. Da Nüsse einen hohen Fettanteil aufweisen und nicht zu einer vollwertigen Ernährung des Hundes beitragen, sind sie als Hundefutter ungeeignet.

  1. Schokolade: die süße Hundegefahr

Wenn Ihr Hund viel von klassischer Schokolade, Zartbitter- und Bitterschokolade frisst, sind lebensgefährliche Vergiftungserscheinungen möglich. Je höher der Kakao-Anteil der Schokolade ist, desto mehr Purinalkaloid-Theobromin ist enthalten. Dieser Inhaltsstoff ist für Haushunde giftig. Darüber hinaus schädigt der enthaltene Zucker in Süßigkeiten die Zähne Ihres Haustiers.

  1. Rohe Fleisch- und Fischprodukte

Rohes Schweinefleisch kann das herpesähnliche Aujeszky-Virus enthalten, das für den menschlichen Organismus harmlos ist. Infizierte Haushunde sterben in den meisten Fällen. Um das Virus abzutöten, ist eine Temperatur von mindestens 60 Grad Celsius erforderlich. Füttern Sie Fisch und Schweinefleisch niemals roh, sondern braten sie es ausreichend durch.

  1. Salz und Flüssigkeit

Konsumiertes Salz führt im Hundekörper zu erhöhter Flüssigkeitsansammlung. Achten Sie darauf, dass Ihr gesunder Haushund genügend Wasser trinkt, damit er überschüssiges Salz effektiv ausscheiden kann. Ein herzkranker Hund ist nicht in der Lage, viel Flüssigkeit abzubauen. In diesem Fall ist eine salzreduzierte Ernährung ratsam.

  1. Nachtschattengewächse

Auberginen, Kartoffel oder Tomaten sind insbesondere im rohen bzw. auch im unreifen Stadium für Hunde eine toxische Gefahr. Beim Paprika ist nicht immer von einer Gefahr auszugehen, die Erfahrungen zeigen jedoch auch Paprikas lieber gekocht oder gedünstet servieren.

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