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BARF – die gesunde Ernährung für Hunde

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den eigenen Hund zu füttern — besonders konnte sich jedoch bei interessierten Hundeliebhabern das Thema Barf durchsetzen. Das Wort selbst steht im englischen für „Bones and raw food“, was so viel bedeutet wie „Knochen und rohes Futter“. Im Deutschen dagegen hat die Bezeichnung „biologisch artgerechtes rohes Futter“ großen Anklang gefunden. Es handelt sich bei dieser Fütterungsmethode um eine Ernährungsart, die möglichst nah an der des Wolfes ist. Da die Tiere Beutegreifer sind, kommt nur ungekochtes Futter zum Einsatz. Dazu zählen sowohl rohes Frischfleisch als auch unerhitztes, mitunter püriertes Obst und Gemüse. Fertig ist die gesunde Ernährung für Hunde.

Die Vorteile von Barf

Artgerechte Ernährung

Der Hauptvorteil liegt natürlich in einer artgerechten Ernährung. Während vor allem Trockenfutter, aber auch zahlreiche Nassfuttersorten primär auf Getreide basieren – das in der herkömmlichen Nahrungsweise gar nicht vorkommt – erfüllt Barf genau die Bedürfnisse, die schon die Wölfe in Bezug auf ihre Ernährung hatten. Hier nutzen viele Kritiker das Argument, dass sich der Magen der Tiere bereits an die Gegebenheiten angepasst hätte und rohes Fleisch nicht mehr vertragen würde. Aber Trockenfutter existiert erst seit 60 Jahren, während Organe evolutionär gesehen viele tausend Jahre benötigen, um sich veränderten Gegebenheiten Stück für Stück anzupassen. Diese Theorie erscheint also eher unwahrscheinlich. Damit wird klar, das Getreide kein Bestandteil einer artgerechten Ernährung für Hunde ist.

 

Umfängliches Wissen über den Inhalt des Napfes

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass der Hundehalter stets genau weiß, was im Hundenapf seines Lieblings landet. Man kann sich sicher sein, dem geliebten Tier kein Knochen- oder Fleischmehl zukommen zu lassen, ebenso wenig wie minderwertige Abfallprodukte oder unnötige Chemie. Auch auf giftige Substanzen und Geschmacksverstärker wird so restlos verzichtet. Selbst wenn der Hund mit Allergien zu kämpfen hat, lässt sich das Futter individuell auf die Bedürfnisse des einzelnen Tieres zusammenstellen. Die Menge an zugeführten Kohlenhydraten kann so variiert werden, dass sie exakt den Energiebedürfnissen des Hundes entspricht.

 

Zahnstein und Mundgeruch verschwinden — durch die gesunde Ernährung für Hunde

Die Fütterung roher Knochen, die im Barf ein Hauptbestandteil ist, wirkt auf die Mundhygiene des Tiers wie eine umfängliche Zahnreinigung. Um das Fleisch vom Knochen zu lösen, muss der Hund den gesamten Knochen abschaben – auch an das schmackhafte Knochenmark im Inneren kommt das Tier nur, wenn es im Vorfeld den Knochen bricht. Dafür ist der Einsatz der hintersten Zähne, nämlich den sogenannten Knochenbrechern, von Nöten. So wird das komplette Zahnwerk des Tieres, selbst an den unzugänglichsten Stellen gereinigt und durch die intensive Reibung in regelmäßigen Abständen wird Zahnstein gelöst und eine neue Ablagerung verhindert. Da der häufigste Grund für intensiven Mundgeruch Zahnstein ist, geht man so gleich zwei Problematiken an.

 

Eine bessere Verdauung

Alles, was der Körper der Tiere nicht verdauen kann, wird ungenutzt wieder ausgeschieden – das kennen wir als Kot. Wenn ein Hund also 3x oder öfter am Tag Kot absetzt, deutet dies darauf hin, dass der Großteil seiner Nahrung nicht verstoffwechselt werden kann. Insbesondere bei Trockenfutter, aber auch getreidereichen Nassfuttern trifft dies zu. Beim Barfen wird der Kotabsatz auf ein Minimum reduziert. Auch die geruchlichen Gegebenheiten der Ausscheidung verbessern sich im Anschluss deutlich. Flatulenzen werden ebenfalls minimiert.

 

Günstiger oder genauso teuer wie das Futter der Industrie

Obwohl die Aussage schwer zu untermauern ist, da es eine sehr breite Preisspanne im Fertighundefuttersegment gibt, lässt sich doch sagen, dass herkömmliches Futter – wenn man eine Sorte aus der mittleren Preisspanne nimmt – nicht weniger kostet als hochwertiges Barf. Gleichzeitig jedoch benötigt der Hund von Trocken- oder Nassfutter meist ungefähr die doppelte Menge. Da dieses Futter deutlich weniger mit Nährstoffen gefüllt ist und den Hunger langsamer stillt. Dementsprechend ist Barf schon ab dem ersten Tag der Fütterung eine deutlich günstigere Alternative. Nebenbei werden die Organe des geliebten Tieres geschont (denn auch die Verdauung führt zu Verschleiß). Ein längeres Leben, ist durch die gesunde Ernährung für Hunde realistisch.

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