Die Körpersprache meines Hundes richtig deuten

Viele Hundehalter wünschen sich, dass ihre Vierbeiner sprechen könnten – und dass sie die Körpersprache ihres Hundes richtig deuten können. Hunde verfügen über ein immenses Repertoire an Lautäußerungen: Sie bellen, jaulen, knurren oder winseln. Tatsächlich können die Tiere aber noch viel mehr ausdrücken als die meisten Menschen vermuten. Sie sprechen durch ihr Verhalten und ihre Körpersprache – und die gilt es richtig zu deuten.

Das Meiste läuft nonverbal über die Mimik, also den Gesichtsausdruck und die Gestik ab. Zum „Gestikulieren“ setzt der Vierbeiner vor allem Ohren und Rute ein. Dazu kommt als dritte Komponente die allgemeine Körperhaltung. Die tatsächliche „Sprache“, sprich Lautäußerung, erhält erst im Kontext mit dem Körper die richtige Bedeutung. Wichtig ist es, Fehler bei der Kommunikation mit dem Hund zu vermeiden. Deshalb haben wir von balunos die einzelnen Körperhaltungen der Lieblinge sowie Stellungen der Rute an einigen Beispielen für Euch zusammengefasst:

 Bedeutungen:

„Schön, dass du da bist“: Stark wedelnde Rute.

„Ich habe Angst“: Eingeklemmte Rute und geduckte Haltung

„Was ist denn da?“: Die Rute ist auf einer Linie mit dem Körper.

„Alles im Lot“: Die Rute befindet sich locker am Körper.

„Komm bloß nicht näher!“: Die Rute ist hoch erhoben.

Wichtig: Ihr solltet die Signale Eures Hundes nicht nur beachten, sondern auch adäquat drauf reagieren. Tatsächlich interpretieren Hunde die menschliche Körpersprache ganz anders als von uns beabsichtigt. Schaut Eurem Hund nicht direkt in die Augen – aus Sicht des Hundes handelt es sich um eine Drohgeste. Lächelt Ihr ihn aus vollem Herzen an, versteht er das menschliche „Zähne zeigen“ und „Lippen zurückziehen“ womöglich auch völlig anders.

Übrigens: Auch aus der Mimik des Hundes lässt sich vieles lesen. Zeigt dieser einen liebevollen, treuen Blick – so erweitern sich die Pupillen und das Gesicht entspannt sich deutlich. Merke: Nur wer die Bedeutung der hündischen Signale im jeweiligen Kontext kennt, kann angemessen auf die Bedürfnisse seines Vierbeiners reagieren und ihm deutlich machen: „Ich verstehe dich!“ Dieses Verstehen ist die Basis für eine harmonische Beziehung zwischen Mensch und Hund.

Gepostet in