Es handelt sich hier um eine Störung der Hyperpigmentierung (d.h. eine Zunahme des dunklen Pigments Melanin) in der Haut. Diese Erkrankung kann zwar bei allen Hunderassen auftreten, als Erbkrankheit wurde sie jedoch nur beim Dackel gesehen.

Die Störung tritt schon in den ersten 3-12 Lebensmonaten auf, die Haut wird erst dunkel und verdickt nach und nach. Die Haut wird an den ledrigen Stellen fettig und verursacht einen ranzigen Geruch, dies schafft eine sehr günstige Umgebung für bakterielle Infektionen.

Primäre Acanthosis nigricans kann nicht geheilt werden, aber mit der entsprechenden Behandlung kann es erfolgreich verwaltet werden. (Vitamin E, Anti-Seborrhö-Shampoos, etc.) Eine mit dem Tierarzt abgestimmte Therapie sorgt in den meisten Fällen für den entsprechenden Erfolg.