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Hüftdysplasie (HD)

Die Hüftdysplasie des Hundes ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Dabei springt die Kugel aus der so genannten “Buchse”, was soviel bedeutet das der obere Teil des Oberschenkelknochens die „Kugel“ aus dem Becken springt. Zumeist entsteht der lockere Sitz durch lose Bänder, die im gesunden Zustand das Kugelgelenk zusammenhalten. Die Erkrankung ist progressive, d.h der Zustand verschlechtert sich mit der Zeit.

In der Regel können große Schmerzen durch entzündungshemmende Medikamente behandelt werden. Manche Hunde reagieren auch sehr positiv auf Akupunktur und andere alternative Therapien. Auch eine Gewichtsabnahme kann die Beschwerden des Hundes eindämmen. In manchen Fällen sind die Schmerzen so stark, dass die genannten Maßnahmen keine Linderung mehr bewirken, in solchen Fällen kann der Tierarzt auch einen Hüftersatz vorschlagen, der jedoch operative erfolgen muss.

Hüftdysplasie ist fast ausschließlich genetisch bedingt und vor allem bei großen Hunden festzustellen, zuchttechnisch ist es schwierig diese Erkrankung zu kontrollieren da es praktisch unmöglich ist den genauen Genotyp zu bestimmen.