Beim Wobbler-Syndrom handelt es sich um eine Kompression des Rückenmarks im Nackenbereich des Hundes. Bei einer zervikalen Wirbelinstabilität gibt es eine Abnormalität in der Struktur der Wirbel und der verbindenden Bänder.

Die Gründe für diese Anomalie sind nicht vollständig klar, lassen sich aber auf den Faktor Vererbung und Überfütterung großer Hunderassen zurückführen.

Erkennbar ist die Erkrankung an langsam fortschreitender Schwächung der Hinterbeine, wobei auch die Vorderbeine nach nun nach betroffen sind. Der Hund weiß dann nicht mehr wo seine Beine sind und entwickelt einen merkwürdigen Gang.

Die Behandlung besteht aus der Verabreichung entzündungshemmender Medikamente und einer Ruhigstellung des Halses. Die Dauer der Behandlung kann Monate oder Jahre in Anspruch nehmen.