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Dein Hund hat Durchfall – was tun?

Von Zeit zu Zeit ist der Kot von Hunden etwas weicher als sonst. Wenn dieser dabei eine wässrige Konsistenz annimmt, ist klar: Der Hund hat Durchfall. Gelegentlicher Durchfall ist dabei in den meisten Fällen noch kein Grund zur Beunruhigung. Wenn dieses Problem jedoch häufiger auftritt, sollte der Hund einem Arzt vorgestellt werden. Ausgeschlossen werden sollte auch bei kurzem, heftigen Durchfall, dass eine ernste Ursache hinter dem flüssigen Kot des Hundes steckt.
Dein Hund hat Durchfall – mögliche Ursachen

Wenn der Hund an Durchfall leidet, kann das unterschiedliche Ursachen haben. Den konkreten Auslöser ausfindig zu machen ist deshalb mitunter schwierig.

Ein möglicher Auslöser für Durchfall ist Nahrung, die vom Hund nicht vertragen wird oder die verdorben ist. Auch Allergien können durch Fressen getriggert werden. Wer etwa nach einer Futterumstellung bemerkt, dass der Hund öfter Durchfall hat, sollte die Inhaltsstoffe des Futters genau unter die Lupe nehmen – und wenn nötig, das Futter wechseln. Die Nahrung sollte jedoch immer behutsam umgestellt werden, damit sich der Körper des Tieres daran gewöhnen kann.

Auch der Verzehr von Milchprodukten kann wässrigen Kot zur Folge haben. Das liegt daran, dass Hunde den enthaltenen Milchzucker nicht gut vertragen. Solche Nahrungsmittel sollten sie deshalb nicht oder nur in Maßen erhalten.

Wenn der Hund aus einer dreckigen Pfütze getrunken hat, kann es ebenfalls zu Durchfall kommen. Im Winter kann auch das Fressen von Schnee zu diesen Symptomen führen. Auch Schlingen beim Essen und große Portionen können den Verdauungstrakt des Vierbeiners durcheinanderbringen. Hier reicht es meist, abzuwarten, bis sich Magen und Verdauungstrakt wieder beruhigt haben.

Eine andere mögliche Ursache für Durchfall bei Hunden ist Stress, zum Beispiel beim Verlust eines Familienmitglieds, bei einem Umzug oder wenn ein neues Tier ins Haus kommt. In solchen Fällen ist es wichtig, dem Hund durch Routine und das eigene Verhalten soweit möglich zu verdeutlichen, dass er sich entspannen kann.

Medikamente können ebenfalls Durchfall beim Hund verursachen. Hinweise auf mögliche Nebenwirkungen können in der Packungsbeilage nachgelesen werden. Falls keine vorhanden sein sollte, können Hundebesitzer beim Tierarzt nachfragen, der dem Hund das Medikament verordnet hat. Unter Umständen muss das Medikament abgesetzt werden.

Auch manche Krankheiten führen zu Durchfall. Unter anderem kann sich der Befall mit Würmern oder Magen-Darm-Parasiten so bemerkbar machen. Regelmäßige Entwurmungen und Entwurmungen im Bedarfsfall helfen dagegen.
Behandlungsmöglichkeiten wen der Hund Durchfall hat?

Wenn der Hund Durchfall hat, sollten Hundebesitzer überlegen, ob sie eine Ursache dafür ausmachen können – etwa die Fütterung von anderer Nahrung als sonst oder die Gabe von Medikamenten. Es ist außerdem wichtig, dass Tier in den folgenden Stunden im Blick zu behalten. Nur dann bemerken Hundebesitzer sofort, wenn sich die Situation verschlechtert. Gerade bei anhaltendem Durchfall macht es auch Sinn, dem Hund vorübergehend nichts zu essen mehr zu geben.

Nach einem bis zwei Tagen sollte der Durchfall aufgehört haben. Ist dies nicht der Fall, sollte der Vierbeiner einem Tierarzt vorgestellt werden, um die Ursache für den Durchfall herauszufinden. Dies kann auch mittels Laboruntersuchungen geklärt werden.

Bei anhaltendem Durchfall ist es wichtig, sicherzustellen, dass das Tier genug trinkt, damit es nicht austrocknet. Falls weiter gefüttert wird, ist eine Schonkost empfehlenswert. Da Hunde durch den gestörten Verdauungstrakt leichter als sonst eine Allergie gegen Bestandteile des Futters entwickeln können, kann es sinnvoll sein, vorübergehend ein anderes Futter zu geben – zum Beispiel exotische Proteinquellen wie Rentier statt des üblichen Geflügels oder Fischs.
Den Ernstfall erkennen: Wenn der Hund an einer Vergiftung leidet

Oft ist Durchfall für den Hund zwar unangenehm, aber vergleichsweise harmlos. In manchen Fällen ist dies jedoch ein Symptom für eine lebensbedrohliche Situation – zum Beispiel bei Vergiftungen. Hier ist rasches Handeln entscheidend.

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