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American Staffordshire Terrier

Die Geschichte der Rasse hat ihre Wurzeln in den englischen Midlands, zu der auch die historische Grafschaft Staffordshire gehört. Hier waren im 19. Jahrhundert illegale Hundekämpfe überaus populär. Für die oft tödlichen Beißereien in den „Pit“ genannten Kampfarenen wurden bevorzugt Kreuzungen von Bulldoggen mit auf Aggressivität ausgerichteten Terrier eingesetzt. Diese Kreuzungen wurden von englischen Einwanderern in die USA gebracht, wo sie unter dem Namen „Pit Bulls“ Berühmtheit erlangten.

Bullartiger Terrier mit Imageproblemen

Um 1900 begannen einige Zuchtvereine Pit Bulls nicht auf ihre Kampfqualitäten hin zu züchten, sondern auf Nettigkeit. Zur Popularität der Rasse trug der liebe Spielkamerad Pete (der mit dem schwarzumrahmten Auge) in der Erfolgsfilmserie „Die kleinen Strolche” bei. Pete wurde der Ahnherr der als familientauglich eingestuften Pit-Bull-Ableger-Rasse American Staffordshire Terrier. Obwohl seriös gezüchtete und mit Liebe und Konsequenz erzogene American Staffordshire Terrier heute durchaus als intelligente, bewegungsaktive Familien- und Begleithunde gelten, haben Negativ-Beispiele ihnen das Image gefährlicher Kampfhunde verschafft, die in fast allen deutschen Bundesländern als Listenhunde geführt werden.

Rassenspezifische Merkmale

Der kompakte und sehr kräftige American Staffordshire Terrier (FCI-Standard 286) ist ein bullartiger Terrier, der eine durchschnittliche Widerristhöhe von etwa 45 bis 47 cm aufweist. Sein Körper ist muskulös-gedrungen, aber nicht plump. Der auch als „Amstaff“ bekannte Hund hat einen großen, keilförmigen Kopf mit weit auseinanderstehenden, dunklen Augen, die tief im Schädel einliegen. Der Amstaff hat relativ kleine, hochangesetzte Ohren, die entweder nach hinten (Rosenohr) oder nach vorn abknicken (Kippohr). Das früher übliche Kupieren der Ohren ist mittlerweile in den meisten Ländern verpönt. Der massige Hals liegt auf betont bemuskelten Schultern. Der Amstaff hat eine mittellange, spitz auslaufende Rute. Der Rassestandard verlangt eine schwarze Nase, schreibt aber grundsätzlich keine bestimmte Farbe oder Farbkombination für das glänzende, steife Kurzfell vor. Hunde mit mehr als vier Fünftel Weiß als Fellfarbanteil werden von den Züchtern in der Regel aber abgelehnt. Bei Hunden mit diesen Farbschlägen werden nämlich genetische Probleme vermutet.

Datenblatt

Einsatzgebiet

– – –

Größe Hündin

43-46 cm

Größe Rüde

46-48 cm

Gewicht Hündin

28-40 kg

Gewicht Rüde

28-40 kg

Durchschnittliches Alter

15 Jahre

Erbkrankheiten

Häufige Erkrankungen

Krankheiten, die sehr häufig auftreten oder die Gesundheit stark beeinträchtigen und häufig medizinisch bzw. chirurgisch behandelt werden müssen

Andere Erkrankungen mit erhöhter Wahrscheinlichkeit

Diese Erkrankungen treten weniger häufig auf oder sind weniger bedrohlich als die oben genannten.

Zuchtspezifische Erkrankungen

  • keine bekannt

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