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Berner Sennenhund

Der erste Rassestandard des auf den Bauerngehöften und Almen im Kanton Bern schon früh als unproblematischer Karren-, Hof- und Treibhund geschätzten Berner Sennenhundes wurde 1907 im Emmental-Ort Burgdorf festgelegt. Der oft liebevoll als „Bäri“ bezeichnete Berner Sennenhund zeichnet sich durch eine gewisse Behäbigkeit aus. Schnelligkeit gehört nicht zu seinen Hauptqualitäten. Dafür besitzt der durchaus Bewegung und Sport einfordernde Hund Ausdauer und Kraft.

Freundlicher Bäri

Diese Eigenschaften haben dem Berner Sennenhund einen guten Ruf als Helfer im Rettungs- und Spürhunddienst eingetragen. Berner Sennenhunde scheinen in sich selbst zu ruhen. Ein freundliches und gelassenes Naturell ist für sie typisch, wenngleich sie als selbstsichere Wachhunde durchaus imponierend wirken können. Die sich gern Menschen anschließenden, familientauglichen Hunde sind für die Zwingerhaltung genauso wenig wie für die Haltung in kleinen Wohnungen geeignet. Die Lebenserwartung der zu Hüftgelenkdysplasie (HD) neigenden, sanften Riesen ist mit durchschnittlich etwa acht Jahre bedauerlicherweise deutlich geringer als bei vielen anderen Rassen.

Rassenspezifische Merkmale

Die unter der Nr. 45 in den FCI-Standard aufgenommene Schweizer Großhunderasse Berrner Sennenhund wird in ihrer Ursprungsheimat auch „Bouvier bernois“ und „Dürrbächler“ genannt. Die bis zu 70 cm Widerristhöhe erreichenden Hunde haben ein langabfallendes Fell, das stets dreifarbig ist und regelmäßiges Bürsten verlangt. Hauptfarbe ist Schwarz. Schwanzspitze, Pfoten, Brust und Teile der Kopfpartie sind in der Regel weiß. Dazu gibt es rötlichbraune Absätze und Abzeichen. Der kompakt, aber auch harmonisch wirkende Körper wird von stämmigen Beinen getragen. Der Kopf mit den mandelförmigen Augen und dem mittellangen Fang ist deutlich ausgeprägt, aber nicht übergroß. Die mittelgroßen Hängeohren sind abgerundet. Der Schwanz ist buschig befellt und übermittellang.

Datenblatt

Einsatzgebiet

Agility, Arbeitshund

Größe Hündin

58-66 cm

Größe Rüde

64-70 cm

Gewicht Hündin

36-48 kg

Gewicht Rüde

39-50 kg

Durchschnittliches Alter

7 Jahre

Erbkrankheiten

Häufige Erkrankungen

Krankheiten, die sehr häufig auftreten oder die Gesundheit stark beeinträchtigen und häufig medizinisch bzw. chirurgisch behandelt werden müssen

Andere Erkrankungen mit erhöhter Wahrscheinlichkeit

Diese Erkrankungen treten weniger häufig auf oder sind weniger bedrohlich als die oben genannten.

Zuchtspezifische Erkrankungen

Diese Erkrankungen sind die durch Züchtung und Rasse-Standards entstanden. Sie führen regelmäßig zu ernsthaften Problemen und Unannehmlichkeiten.

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