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Cavalier King Charles Spaniel

Die Rassegeschichte der Cavalier King Charles Spaniels geht auf die einst in der höfischen Welt Europas sehr beliebten Toy-Spaniels zurück. Die hochadeligen Herrschaften schmückten sich damals gern mit im krassen Gegensatz zu den profanen vom Volk gehaltenen Nutzhunden stehenden Schoßhündchen. Eine dieser Luxus-Hunderassen war der wahrscheinlich für den Hof des englischen Königs Karl (Charles) I. (1600 – 1649) gezüchtete King Charles Spaniel. Die insbesondere am Hof von Karl II., dem Nachfolger Karls I., populären King Charles Spaniels erfuhren im Laufe der Zeit ständige Verniedlichungen. Zuchtziel waren möglichst spielzeugmäßig aussehende Hunde. In Folge dieser Zuchtanstrengungen waren die Zwergspaniels schließlich weniger als fünf Kilogramm schwer, hatten deutlich hervortretende Augen und eine stark verkürzte Schnauze.

Freundlicher Kleinhund von höfischer Abstammung

In den 1920er Jahren begannen Züchter die Ursprungsform des Cavalier King Charles Spaniel wiederzubeleben. Als Ergebnis entstanden die robusteren, 1945 als eigene Rasse anerkannten Cavalier King Charles Spaniels. Der Namenszusatz „Cavalier“ soll an die adligen Reiter erinnern, die für Karl I. im Englischen Bürgerkrieg in die Schlacht gezogen waren.

Cavalier King Charles Spaniels sind lebhafte, stets gutgelaunte und verschmuste Hunde. Sie sind wegen ihrer ausgeprägten Harmonieansprüches und ihrer Unkompliziertheit bei der Erziehung selbst für hundeunerfahrene Menschen ideale Begleithunde. Die sanften Cavaliers brauchen vor allem liebevollen menschlichen Anschluss mit vielen Streicheleinheiten. Sie passen sich sowohl Kindern als auch Senioren an. Zwar brauchen sie regelmäßige Bewegung, gerne lange Spaziergänge, stellen aber dabei keine allzu großen sportlichen Ansprüche. Mit anderen Hunden gibt es vonseiten der Cavaliers so gut wie nie Probleme.

Der Cavalier King Charles Spaniel hat eine Lebenserwartung von mehr als zehn Jahren. Allerdings ist die Rasse von einigen Krankheiten besonders häufig betroffen. Dazu gehören die Herzklappen-Erkrankung Endokardiose und das als Kombination von Haut- und Augen-Krankheiten auftretende Dry Eye/Curly Coat-Syndrom.

Rassenspezifische Merkmale

Das übliche Gewicht des aus England stammenden Gesellschaftsspaniels (FCI- Standardnummer 136) Cavalier King Charles Spaniel
liegt zwischen etwa fünf und acht Kilogramm.

Die Schulterhöhe beträgt meist 30 bis 35 cm. Der kompakte Körper ist etwas länger als hoch. Der Spaniel hat eine knapp mittellange, abgestumpfte Nase und lange, sich nach unten verbreiternde Schlappohren. Das gewellte, an den Ohren und am bodenlangen Schwanz lockige Fell ist lang und seidig. Es gibt vier vom Rassestandard anerkannte Farbschläge: Ruby-Spaniel sind rubinrot, die rabenschwarz-hellrotbraunen Black and Tans sind wie die Blenheims (weiß mit braunen Abzeichen) zweifarbig. Bei den Tricolours kontrastieren schwarze mit weißen Fellflächen und hellrotbraunen Abzeichen.

Datenblatt

Einsatzgebiet

Familienhund, Begleithund

Größe Hündin

30-33 cm

Größe Rüde

30-33 cm

Gewicht Hündin

5,5-8 kg

Gewicht Rüde

5,5-8 kg

Durchschnittliches Alter

11 Jahre

Erbkrankheiten

Häufige Erkrankungen

Krankheiten, die sehr häufig auftreten oder die Gesundheit stark beeinträchtigen und häufig medizinisch bzw. chirurgisch behandelt werden müssen

Andere Erkrankungen mit erhöhter Wahrscheinlichkeit

Diese Erkrankungen treten weniger häufig auf oder sind weniger bedrohlich als die oben genannten.

Zuchtspezifische Erkrankungen

Diese Erkrankungen sind die durch Züchtung und Rasse-Standards entstanden. Sie führen regelmäßig zu ernsthaften Problemen und Unannehmlichkeiten.

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