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Chihuahua

Mit der Geschichte der Chihuahuas sind Indianerlegenden verbunden. In der Azteken-Zeit sollen sie als Opfertiere bei Bestattungen eine wichtige Rolle gespielt haben. In der westlichen Kultur wurde der Chihuahua Mitte des 19. Jahrhunderts zunächst in den USA und dann auch in Europa als exotischer Modehund populär.

Chihuahua – Selbstbewusstsein pur

Die häufig voller Energie auftretenden, zu Launen neigenden und von Ruhelosigkeit bestimmten Chihuahuas sind in der Erziehung nicht ganz unproblematisch. Sie neigen trotz ihrer Winzigkeit dazu, ihr Umfeld massiv vor tatsächlichen oder vermeintlichen Eindringlingen zu behaupten. Dabei kann es dann schon zu Konflikten mit anderen Hunden oder auch mit sich gestört fühlenden Menschen kommen. Chihuahuas sind als typische One-Man-Hunde ihrer Bezugsperson gegenüber bis zur Selbstaufgabe ergeben.

Rassenspezifische Merkmale

Chihuahuas sind die kleinsten Rassehunde (FCI-Standard-Nr. 21) der Welt. Die nur selten mehr als drei Kilogramm, manchmal auch lediglich ein Pfund wiegenden Kleinhunde erreichen Widerristhöhen von etwa 15 bis 20 cm. Die wahrscheinlich auf wild lebende Hunde im Bereich des nordmexikanischen Bundesstaates Chihuahua zurückgehende Rasse wird in ihrer Heimat auch „Techichi“ genannt. Chihuahuas werden in zwei Varietäten gezüchtet. Zum einen mit langem Fell (pelo largo), zum anderen als Kurz-Haar-Variante (pelo corto). Nach dem Rassestandard sind alle Farben statthaft. Typisch für die Chihuahuas ist der kleine Kopf mit kurzer Schnauze und den verhältnismäßig großen, aufrecht stehenden Dreiecksohren. Die Augen sind im Verhältnis zum Kopf sehr groß. Der Schwanz steht aufrecht und ist deutlich gebogen. So klein der Chihuahua auch ist, so wirkt sein Körper doch nicht zerbrechlich, sondern solide bemuskelt und recht kompakt.

Datenblatt

Einsatzgebiet

Familienhund, Begleithund

Größe Hündin

15-23 cm

Größe Rüde

15-23 cm

Gewicht Hündin

1,5-3 kg

Gewicht Rüde

1,5-3 kg

Durchschnittliches Alter

16 Jahre

Erbkrankheiten

Häufige Erkrankungen

Krankheiten, die sehr häufig auftreten oder die Gesundheit stark beeinträchtigen und häufig medizinisch bzw. chirurgisch behandelt werden müssen

Zuchtspezifische Erkrankungen

Diese Erkrankungen sind die durch Züchtung und Rasse-Standards entstanden. Sie führen regelmäßig zu ernsthaften Problemen und Unannehmlichkeiten.

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