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Deutscher Boxer

Die um 1900 erstmals in München festgeschriebene Rasse Deutscher Boxer hat ihren Ursprung in der inzwischen untergegangenen Rasse der Bullenbeißer-Hunde, aus der sich unter anderem auch die englischen Bulldogs entwickelten. Wovon sich der Name der deutschen Variante der Bullenbeißer-Nachfolger ableitet, ist nicht eindeutig geklärt. Möglicherweise bezieht sich „Boxer“ auf eine lokale Münchner Bezeichnung für Bullenbeißer: „Bierboxer“. Vielleicht war aber jedoch der bayerische Schlachterhund Boxl Namenspate der neuen Rasse.

Perfekter Familienhund

Die auch als Diensthunde eingesetzten Boxer sind trotz ihres kampfsportlichen Namens fast immer ausgesprochen freundlich, harmoniesüchtig und familientauglich. Zum „Kampfboxer“ kann der Hund allerdings werden, wenn seine Familie bedroht wird. Bei anderen Hunden zeigt der Boxer nicht selten eine gewisse, meist harmlose Raubautzigkeit. Fremden Menschen gegenüber legt er häufig eine – zumeist vorübergehende – Zurückhaltung an den Tag. Boxer sind leicht erziehbar und brauchen ausreichend Gelegenheit, sich auszutoben. Die temperamentvollen Boxer werden im Grunde nie ganz erwachsen, sondern bewahren sich regelmäßig auch im Alter von 3+ ein kindlich-clowneskes Verhalten.

Rassenspezifische Merkmale

Der Deutsche Boxer (FCI-Standard-Nr. 144) ist ein mittelgroßer Hund mit einer durchschnittlichen Widerristhöhe von 55 cm und ein Gewicht von maximal 30 kg.

Seine Rückenlänge entspricht seiner Höhe. Das harte Kurzfell des somit quadratisch aufgebauten Hundes ist entweder einfarbig hellgelb bis hirschrot oder gestromt. Vom Rassestandard sind kleinere weiße Abzeichen und Flächen gestattet. Boxer sind schlanke und muskulöse Tiere mit deutlich betontem Brustkorb. Das frühe übliche Kupieren der Ohren und der Rute ist heute verpönt. Typisch für den Kopf sind große Augen, mittelgroße Klappohren und ein kurzer Fang mit leichtem Vorbiss. Die schwarz abgesetzte Schnauze ist durch ausgeprägte, herabhängende Lefzen charakterisiert

Datenblatt

Einsatzgebiet

Familienhund, Begleithund

Größe Hündin

53-59 cm

Größe Rüde

57-63 cm

Gewicht Hündin

25-29 kg

Gewicht Rüde

27-32 kg

Durchschnittliches Alter

Erbkrankheiten

Häufige Erkrankungen

Krankheiten, die sehr häufig auftreten oder die Gesundheit stark beeinträchtigen und häufig medizinisch bzw. chirurgisch behandelt werden müssen

Zuchtspezifische Erkrankungen

Diese Erkrankungen sind die durch Züchtung und Rasse-Standards entstanden. Sie führen regelmäßig zu ernsthaften Problemen und Unannehmlichkeiten.

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