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Pudel

Die leicht erziehbaren Pudel waren im Mittelalter Spezialhunde für die Jagd auf Wasserwild. Später wurden sie wegen ihres Aussehens und ihrer großen Intelligenz zeitweise insbesondere als Zirkus- und Modehund populär. Die einfühlungsfähigen, verspielten und sensiblen Pudel brauchen unbedingt Familienanschluss. In den 1960er und 1970er Jahren gehörten die apportierfreudigen Pudel zu den beliebtesten Hunderassen in Deutschland.

Hochintelligenter Familienhund

Mit anderen Hunden verstehen sich Pudel in der Regel ausgezeichnet. Insbesondere Großpudel lassen sich allerdings Aggressionen nicht wehrlos gefallen und können durchaus bei der Verteidigung ihrer Familie mutig Haltung zeigen. Die wasseraffinen Pudel benötigen regelmäßige Bewegung und Beschäftigung, Sie können dann auch problemlos in kleineren Wohnungen gehalten werden.
Großer Vorteil: Pudel haaren kaum. Ihre Haare sind zudem für die allermeisten auf Hundehaare allergisch reagierenden Menschen unbedenklich.

Rassenspezifische Merkmale

Pudel (FCI-Standard-Nr. 172) werden nach der Widerristhöhe in vier Kategorien unterteilt: Toy (maximal 29 cm), Zwergpudel (bis zu 34 cm), Kleinpudel (bis 44 cm) und Großpudel (bis etwa 62 cm). Sie haben eine lange Schnauze und lange Hängeohren. Vom Rassestandard werden Schwarz, Weiß, Grau, Braun und Apricot sowie zweifarbige Varianten anerkannt. Das recht schnell verfilzende, lockige Fell muss regelmäßig geschoren werden. Ansonsten stellen die anpassungsfähigen Pudel keine erheblichen Ansprüche an Haltung und Pflege. Pudel-typisch ist der tänzelnd-federnde Gang. Die robusten und eleganten Hunde gehören mit durchschnittlich rund 15 Jahren Lebenserwartung zu den langlebigsten Tieren ihrer Art. Toy-Pudel sind allerdings relativ anfällig für Erkrankungen.

Datenblatt

Einsatzgebiet

Hundesport, Blindenhund

Größe Hündin

40-60 cm

Größe Rüde

40-60 cm

Gewicht Hündin

15-30 kg

Gewicht Rüde

15-30 kg

Durchschnittliches Alter

13 Jahre

Erbkrankheiten

Häufige Erkrankungen

Krankheiten, die sehr häufig auftreten oder die Gesundheit stark beeinträchtigen und häufig medizinisch bzw. chirurgisch behandelt werden müssen

Zuchtspezifische Erkrankungen

  • keine bekannt

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