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Siberian Husky

Körperbau und an subpolare Klimaverhältnisse angepasstes Fell weisen auf die ursprüngliche Verwendung der zunehmend als Familienhund beliebten Siberians Huskies hin. Eine Verwendung, die bis heute Charakter und Verhalten dieser Hunde wesentlich mitbestimmt. Wahrscheinlich haben die Vorfahren der heutigen Sibirischen Huskys bereits vor 2000 Jahren dem im äußersten Osten Sibiriens auf der Tschuktschen-Halbinsel beheimateten Volk der Tschuktschen als Schlittenhunde unentbehrliche Dienste geleistet. Anfang des 20. Jahrhunderts gelangten erste Exemplare dieser altertümlichen Rasse über die Beringstraße ins benachbarte Alaska. Dort, wo damals Schlittenhundrennen einen Boom erlebten, wurde die Siberian Huskies bald überaus populär. Die außergewöhnlichen Leistungen der Schlittenhunde Balto und Togo beim legendären Nome Serum Run (1925), durch die zahlreiche wegen Schneesturm und Kälte von der Außenwelt abgeschnittene Diphtherie-Erkrankte lebensrettenden Impfstoff erhielten, machte die Rasse weltweit bekannt.

Eine der weltältesten Hunderassen

Bei aller Zurückhaltung bei Fremden sind die Hunde Menschen gegenüber in der Regel zugänglich. Aber als bloße Familien- und Begleithunde sind sie deutlich unterfordert. Ihre jahrtausendealte Nutzung als Zugtiere entsprechend brauchen Huskys klare Ansagen ihrer Besitzer, damit sie nicht die Alpha-Position für sich beanspruchen. Vor allem stellen sie aber erheblich größere Ansprüche an Bewegungsangebote als ein normaler städtischer Familienhaushalt leisten kann. Auch sollten an der Anschaffung eines Husky-Hundes interessierte Tierfreunde bedenken, dass Huskys leidenschaftlich gern Löcher buddeln, einen ausgeprägten Jagdtrieb haben und beim Auslauf zu Alleingängen neigen.

Rassenspezifische Merkmale

Die Rasse Siberian Husky wird vom Welthundeverband FCI (Fédération Cynologique Internationale) als Nummer 270 zur Gruppe der Spitze und Urtyp-Hunde geführt. Nach dem FCI-Rassestandard weisen die Sibirischen Huskys bei den Hündinnen Widerristhöhen zwischen etwa 50 und 55 cm auf. Bei den Rüden liegt die Maximalhöhe bei ungefähr 60 cm. Die meist kleineren Hündinnen bringen zwischen 15 und 25 kg auf die Waage, Rüden im Durchschnitt 20 bis 30 kg. Der möglichst rechteckig aufgebaute Körper ist muskulös, aber nicht massig.

Das dichte Fell der Huskys besteht aus einer hellfarbenen unteren Schicht von hervorragend wärmenden Wollhaar. Die obere Felllage von wasserabweisendem Deckhaar ist mittellang. Sie kann sowohl schwarz, rot-oder kupferbraun, grau, weiß oder gescheckt sein. Brust und Bauch sowie die Läufe mit den vergleichsweise kleinen Pfoten sind in der Regel ganz oder zum größten Teil weiß. Auch bei den mit der Fellfärbung korrespondierenden Nasen- und Augenfarben herrscht Vielfalt. Die Nasen können unter anderem schwarz oder braun sein, die mandelförmigen Augen blau, bernsteinfarben, braun oder gemischtfarben. Zudem gibt es viele Sibirische Huskys die ein blaues und ein andersfarbiges Auge haben. Die spitz-dreieckigen Ohren der Huskys sind mittelgroß und hochstehend. Die Rute ist bei dieser Rasse sichelförmig und hat besonders buschiges und steifes Deckhaar.

Datenblatt

Einsatzgebiet

Schlittenhund, Familienhund

Größe Hündin

50,5-56 cm

Größe Rüde

53,5-60 cm

Gewicht Hündin

15,5-23 kg

Gewicht Rüde

20,5-28 kg

Durchschnittliches Alter

13 Jahre

Erbkrankheiten

Häufige Erkrankungen

  • keine bekannt

Andere Erkrankungen mit erhöhter Wahrscheinlichkeit

Diese Erkrankungen treten weniger häufig auf oder sind weniger bedrohlich als die oben genannten.

Zuchtspezifische Erkrankungen

Diese Erkrankungen sind die durch Züchtung und Rasse-Standards entstanden. Sie führen regelmäßig zu ernsthaften Problemen und Unannehmlichkeiten.

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