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Tibet-Terrier

Die Benennung des Tibet-Terriers ist irreführend, denn bei dem so von Europäern benannten Hund (FCI-Standard-Nr. 209) handelt es sich nicht um einen Terrier. Der Tibet-Terrier gehört wie der Lhasa Apso oder der Tibet-Spaniel zu den Tibetanischen Hunderassen. In ihrer Bergheimat Tibet wird die für das Hüten von Ziegen seit zwei Jahrtausenden eingesetzte Rasse „Doki Apso“ („Langer Schnauzbart“) genannt und als Glücksbringer verehrt.

Familienhund mit Himalaya-Stammbaum

In den 1920er Jahren kamen erste Exemplare der robusten und gegenüber Menschen und anderen Hunden überaus verträglichen „Tibis“ nach Großbritannien. Die gut erziehbaren, manchmal dickköpfigen Tibet-Terrier eignen sich hervorragend als fröhliche Familien- und Begleithunde sowie als empathische Therapiehunde. Die in ihrer Tradition als Hütehunde stehenden Tibet-Terrier brauchen ausreichend Bewegung und Beschäftigung. Die Fellpflege erfordert tägliches Bürsten und gelegentliches Stutzen, auch damit die Augen des Hundes nicht abgedeckt werden.

Rassenspezifische Merkmale

Der meist zwischen neun und zwölf Kilogramm wiegende Tibet-Terrier (FCI-Standard-Nr. 209) sieht auf dem ersten Blick wie die Mini-Version eines Bobtails aus. Die meist eine Schulterhöhe von 35 bis 40 cm aufweisenden mittelgroßen Hunde fallen sofort durch ihr üppiges, langes Fell auf, das aus zwei Haarschichten besteht. Unter dem mäßig derben Deckhaar besitzt der Tibet-Terrier reichlich feine Unterwolle. Bis auf bestimmte Brauntöne sind vom Rassestandard alle ein-und mehrfarbige Felltöne erlaubt. Die halbgroßen Ohren hängen dicht am Kopf herab und die Rute liegt meist eingerollt auf dem Rücken. Alleinstellungsmerkmal des quadratisch gebauten, agilen Tibet-Terriers sind die an Schneeschuhe erinnernden, sehr breiten und flachen Pfoten.

Datenblatt

Einsatzgebiet

Familienhund, Wachhund

Größe Hündin

35-41 cm

Größe Rüde

35-41 cm

Gewicht Hündin

8-14 kg

Gewicht Rüde

8-14 kg

Durchschnittliches Alter

13 Jahre

Erbkrankheiten

Häufige Erkrankungen

  • keine bekannt

Andere Erkrankungen mit erhöhter Wahrscheinlichkeit

Diese Erkrankungen treten weniger häufig auf oder sind weniger bedrohlich als die oben genannten.

Zuchtspezifische Erkrankungen

  • keine bekannt

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