fbpx

Zwergschnauzer

zwergschnauzer

zwergschnauzer

Die Hunde der möglicherweise in Südhessen entstandenen Rasse der Zwergschnauzer werden seit den 1880er Jahren zuchtbuchmäßig erfasst. Zwergschnauzer hat es aber schon lange vorher gegeben. Auf mittelalterlichen Bildern aus dem deutschen Sprachraum sind häufig Hunde mit Zwergschnauzer-Äußerem zu sehen. Fachleute vermuten, dass die unter anderem für den Wachdienst eingesetzten Hunde als Kreuzung von Schäferhunden mit Biberhunden entstanden sein könnten. Auf Bauernhöfen werden Zwergschnauzer heute noch gelegentlich als Wachhunde gehalten, die auch für die Dezimierung von Ratten- und Mäusepopulationen taugen.

Wachsames Energiebündel

Die aber vor allem als Familienhunde gehaltenen kleinen, robusten Schnauzer sind für ihre Wachsamkeit und ihr Bewegungsbedürfnis bekannt. Sie fühlen sich auch in kleinen Stadtwohnungen wohl. Zwergschnauzer sind aber keine Hunde für Stubenhocker. Auslauf in Form von zwei kurzen Spaziergängen täglich um den Block würden beim Zwergschnauzer zu massiver Frustration führen. Dieser Hund will viel und lange toben. Er lernt gern und schnell, spielt mit Hingabe und möchte seinem Besitzer gefallen. Allerding muss er auch eine auf liebevoller Konsequenz aufgebaute Erziehung erfahren. Fremden Menschen und Hunden gegenüber legt er meist eine gewisse Zurückhaltung oder auch Kraftmeierei an den Tag. Unterforderte Zwergschnauzer neigen zum Kläffen.