Wenn Hundebesitzer Eltern werden – 5 Tipps für ein Zusammenleben zwischen Baby und Tier

Der schönste Tag im Leben jedes Elternpaares steht an. Neun Monate mit Spannung erwartet, zieht der menschliche Nachwuchs nun endlich zu Hause ein. Aber habt Ihr auch darüber nachgedacht, Euren Hund auf den Einzug vorzubereiten? Welche Regeln und Vorbereitungsmaßnahmen sind u. a.  wichtig?

Hier sind unsere Top-5-Tipps die Ihr beachten solltet, wenn ein Baby im Anmarsch ist:

1. Den Hund sanft „entthronen“

Euer Hund ist vermutlich gewohnt für jeden Seufzer, jedes Stupsen und jedes Fordern Eure Aufmerksamkeit in Form von Ansprache, Streicheleinheit oder auch einer Ermahnung zu bekommen. Es wird hart für ihn werden, wenn der Nachwuchs da ist und sich die Welt plötzlich nicht mehr nur um ihn dreht. Daher ist es wichtig, diese besonderen Privilegien schon im Vorfeld zu reduzieren. Ein von uns oft unterschätztes, aber für den Hund ganz wichtiges Privileg ist die Aufmerksamkeit.

2. ein festes Plätzchen für den Hund etablieren

Das Leben als Mama oder Papa wird künftig etwas hektischer und chaotischer als bisher. Daher ist es umso wichtiger, die Dinge im Vorfeld so zu organisieren, sodass Ihr später alles bestmöglich regeln könnt. Dazu kann auch gehören, dass dem Hund eine feste Liegestelle schmackhaft gemacht wird und dies verknüpft mit einem Signal, sodass man ihn jederzeit dorthin verweisen kann und er gehorchend seinen Platz einnimmt. Um dies in der Praxis umzusetzen, empfiehlt es sich bereits im Vorfeld einen Hundekorb zu etablieren.

3. Das Kinderzimmer ist tabu!

So wie es sinnvoll wäre später die Liegestelle oder den Hundekorb des Vierbeiners zu etablieren, wo er sich in Sicherheit wiegen kann und von den Kleinkindern in Ruhe gelassen wird, so macht es auch Sinn, dass spätere Kinderzimmer von Anfang an zu tabuisieren. Zum einen soll der Hund dort nicht hinein, um nicht doch auf die Idee zu kommen, er müsste beim Baby schlafen und darauf aufpassen. Zum anderen ist es sinnvoll, weil Kleinkinder dort dann bedenkenlos spielen und das Spielzeug auch mal herumliegen lassen können – ohne dass es für den Hund gefährlich wird oder er sich am Spielzeug verletzt.  

4. Den Hund mit neuen Gegenständen vertraut machen

Bestimmt habt Ihr schon im Vorfeld Kinderwagen, Baby Bett und Co. angeschafft. Unser Tipp: Stellt all diese Gegenstände am besten bereits vor Einzug Eures Babys im Wohnbereich auf, damit sich der Hund bereits jetzt an die Ansammlung der neuen Geräte gewöhnen kann. Zudem kann bereits jetzt damit begonnen werden, dem Hund bestimmte unerwünschte Verhaltensweisen abzugewöhnen.

5. Hygiene ist das „A und O“

Es ist sinnvoll, dass Ihr bevor Euer nach Hause kommt, ein Paar Dinge berücksichtigt. Neben der gründlichen Reinigung der Wohnung / des Hauses (Reinigung von Polstermöbel, Bett, etc.) sollte auch darauf geachtet werden, dass der Hund parasitenfrei ist – ein Bad kann nicht schaden. Das Thema Entwurmung ist ebenfalls absolut wichtig, da eine Infektion mit einem Bandwurm lebensbedrohliche Folgen verursachen kann. Wenn die Larven der Würmer in Lunge, Gehirn und Leber eindringen, kann es beim Menschen zu tödlichen Spätfolgen kommen. Bitte vermeidet es unter allen Umständen, vor der Ankunft des Babys prophylaktisch jeweilige Spot On- Präparate auf das Hundefell aufzutragen. Diese Produkte enthalten Nervengifte, die zwar Parasiten abtöten, für Kinder aber sehr schädlich sein können. 

Wenn Ihr diese Tipps befolgt, steht einem harmonischen Zusammenleben mit Baby und Hund nichts mehr im Wege.  

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